Fhlte mich von Anfang an gut betreut. Es wurde Ursachenvorschung betrieben und ich wurde total durchcheckt. Der Stationsarzt und auch die anderen rzte sind einfach nett, menschlich und erklren alles sehr gut. Die Schwestern sind ebenfalls sehr nett und hilfsbereit. Kann dieses Krankenhaus nur empfehlen.
Tolles Team, medizinische Versorgung top, modern eingerichtete Zimmer
Das Krankenhaus Altdorf geniet einen guten Ruf in Sachen Alkoholentzug.Auf Station 4, im obersten Geschoss "darf" man diesen in zehn Tagen hinter sich bringen.Begonnen wird mit der Aufnahme im Erdgeschoss, Brokratie - man kennt es ja.Die eigentliche Betreuung beginnt natrlich auf der Station.Zum Einstieg erfolgen diverse Messungen - Blutdruck, Temperatur, Puls, Atemalkohol, usw.. Man fllt auerdem einen umfangreichen Bogen zu seinem Trinkverhalten aus.Ganz klar wird hier schnell: Es gibt keine Individuen/unterschiedliche Verlufe. Es gibt nur eine Form des Alkoholismus: den schweren Trinker, der zum Frhstck erstmal ne Konterhalbe kippt.Es spielt keine Rolle, ob man abends nicht auf seine zwei Feierabend-Bier verzichten kann oder einen konstanten Alkohol-Pegel von 2 Promille hlt. So wird es einem zumindest vermittelt.Der Entzug selbst wird medikaments untersttzt. Hierzu findet man sich viermal am Tag auf dem Stationszimmer ein. Man nimmt seine Dosis vor dem Personal ein und muss danach den Mund ffnen, sodass die Pfleger sicherstellen knnen, dass man auch brav seine Dosis geschluckt hat.Man kann jederzeit Pfleger aufs Zimmer rufen, wie in jedem anderen Krankenhaus auch. Aber lasst euch gesagt sein: egal, was euch plagt, "das ist der Alkoholentzug". Schttelfrost? Alkoholentzug. Gliederschmerzen? Alkoholentzug. Gebrochenes Bein? Alkoholentzug.Die ersten zwei Tage ist man auf der Station eingesperrt. (Selbstverstndlich ist man trotz allem freiwillig Patient und daran interessiert, seine Krankheit in den Griff zu bekommen - man darf jederzeit gehen. Tut man das, ist man jedoch ein volles Jahr fr eine Wiederaufnahme gesperrt.)Hinweis an die Raucher: es gibt einen RaucherraumAb dem dritten Tag ist es gestattet in Begleitung eines Pflegers und nur als Gruppe einen einstndigen Einkaufsbummel durch das wirklich schne Altdorf zu machen. Man trottet also nahezu im Gnsemarsch durch den Markt, wartet vor Supermarkt, Drogerie, Dnerbude auf den Rest der Truppe bis die Besorgungen erledigt sind (im besten Fall hat man selbst Einkaufsbedrfnisse, dann wird es nicht fad) und trottet danach wieder zurck ins KH.Erst ab dem achten Tag ist es gestattet, als Patient die Station allein und eigenverantwortlich zu verlassen. Jedoch in einem festgelegten Zeitfenster und auch nur fr 60 Minuten (Samstag, Sonntag sind es 120 Minuten).Das Programm ist eher mig, was nicht weiter schlimm ist, denn man muss nur drei Stunden pro Tag eine Teilnahme nachweisen.Unter anderem werden Fitness, gemeinsames Kochen, kreatives Schaffen, Akupunktur angeboten. Selbstverstndlich neben Vortrgen, Gesprchsrunden und Vorstellrunden diverser Selbsthilfevereine.Die Zimmergre entspricht dem Durchschnitt. Was negativ auffiel, sind die alten Betten, die sehr kurz sind (ab 174 cm wird es knapp), Kopf- und Futeil lassen sich nur manuell verstellen.Die schmalen Schrnke erfllen ihren Zweck. Es gibt auch ein kleines abschliebares Fach fr kleinere Wertsachen.Die Temperaturen empfand ich als unzumutbar in einem Krankenhaus. Hinzu kommt, dass sich in einem Zimmer mit drei Fenstern, nur eines lediglich kippen lie.Begrndet wurde das mit Sicherheitsmanahmen (Selbstmordversuch in der Vergangenheit). Das man hier eine Lektion lernte und die Fenster nicht mehr ganz ffnen lsst, ist nachvollziehbar. Warum man allerdings nicht zumindest alle vorhandenen Fenster kippen durfte, wei ich bis heute nicht.Die Pfleger waren durchweg freundlich, um Diplomatie bemht und konsequent, die rzte so lie ich es mir sagen uerst kompetent. Besonders positiv stach wohl der Vortrag des OA hervor.Interessant waren die Alternativen bei aufkommenden Suchtdruck.Besonders hervor stachen Zigaretten rauchen und Geschlechtsverkehr, Selbstbefriedigung.Fr mich als Laie klingt es seltsam, eine Sucht mit einer anderen (potenziellen) Sucht zu bekmpfen.Zum Abschluss mchte ich jedoch hinzufgen, dass die meisten Patienten mit dem Aufenthalt sehr zufrieden waren.
Das Pflegeteam und das sonstige Personal ist sehr nett, hilfsbereit und bemht. Die rzte sind dagegen, wenn sie berhaupt mal in Erscheinung treten, nach meiner Erfahrung, vllig nutzlos, im Gegenteiul, Diagnosen werden falsch gestellt, mit daraus resultierenden Fehlbehandlungen. Leider ein Krankenhaus, das deshalb besser gemieden werden sollte.
Super liebes,nettes,hilfsbereites und echt tolles Pflegekrfte-Team Tolle Angebote von Sport bis creativ. Die Gesprchsgruppen und Aufklrung ber die Folgen von Alkoholmissbrauch im Krper auch hrenswert. Alles in allem echt super! Danke nochmal fr die schne Zeit und macht weiter so ihr seid echt Spitze
Krankenhaus Altdorf ist eine deutsche Krankenhaus mit Sitz in Altdorf, Bayern. Krankenhaus Altdorf befindet sich in der Neumarkter Str. 6, 90518 Altdorf bei Nürnberg, Deutschland.
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